EMDR bei Angststörungen: Ein ErfahrungsberichtDer Weg zur EMDR-TherapieSchon seit Jahren litt ich unter starken Angststörungen, die mein Leben erheblich beeinträchtigten. Nach zahlreichen Versuchen mit verschiedenen Therapieformen und Medikamenten stieß ich schließlich auf die EMDR-Therapie. Die vielversprechenden Berichte über deren Erfolge weckten meine Neugier und Hoffnung. Die ersten SitzungenZu Beginn der Therapie fühlte ich mich unsicher, wusste nicht, was mich erwartet. Meine Therapeutin nahm sich jedoch viel Zeit, mir die Methode zu erklären und Vertrauen aufzubauen. In den ersten Sitzungen wurden behutsam meine traumatischen Erlebnisse aufgearbeitet. Dabei lernte ich, diese Ereignisse neu zu verarbeiten und meine negativen Emotionen mit positiven Gedanken zu ersetzen. Fortschritte und RückschlägeAnfangs schienen die Fortschritte minimal, doch nach und nach bemerkte ich Veränderungen. Meine Angstattacken wurden seltener und schwächer. Es gab jedoch auch Rückschläge, Tage an denen die Angst wieder stärker war. Meine Therapeutin unterstützte mich dabei geduldig und half mir, durchzuhalten. Die Wirkung auf den AlltagMit der Zeit wurde ich zunehmend fähig, meine Ängste zu kontrollieren. Alltägliche Situationen, die früher unerträglich waren, wurden machbar. Auch meine Schlafqualität verbesserte sich erheblich. Die erlernten Techniken halfen mir, mit Stress besser umzugehen und neue Herausforderungen anzunehmen. FazitDie EMDR-Therapie hat mir gezeigt, dass es auch bei langjährigen Angststörungen Hoffnung gibt. Durch die Methode lernte ich, meine Ängste nachhaltig zu bewältigen und wieder ein normales Leben zu führen. Jeder, der unter ähnlichen Problemen leidet, sollte diese Therapie in Betracht ziehen und sich professionelle Unterstützung suchen. |